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Teil 1: Das Ende der 100er-Ära – Warum ein unscheinbarer Parameter die SEO-Strategie 2025 auf den Kopf stellt

  • Rainer Leithner
  • Oct 27
  • 2 min read

Der September-Schock

Zwischen dem 10. und 14. September 2025 entfernte Google stillschweigend den URL-Parameter &num=100.Jahrelang war dieser Parameter essenziell, um bis zu 100 Suchergebnisse pro Seite abzufragen – die Basis unzähliger SEO-Analysen und Wettbewerbsbeobachtungen.Mit einem Schlag war diese Möglichkeit verschwunden.

Google selbst erklärte lediglich, der Parameter sei „nie offiziell unterstützt“ worden. Eine beiläufige Bemerkung – mit gravierenden Konsequenzen.


Die Datenlücke, die alles verändert

Die Auswirkungen waren unmittelbar messbar:

  • 87,7 % der Websites verzeichneten deutliche Rückgänge bei Impressionen,

  • 77,6 % verloren nachverfolgbare Keywords,

  • SEO-Tools mussten bis zu zehnmal mehr API-Abfragen senden, um vergleichbare Daten zu erhalten.

Für viele Marketer bedeutete das: Kosten rauf, Transparenz runter.


Warum Rankings jetzt anders zählen

Ein überraschendes Nebenprodukt der Änderung war die Erkenntnis, dass ein erheblicher Teil der Impressionen in der Search Console gar nicht von echten Nutzern stammte – sondern von Bots.Diese automatisierten Abfragen hatten in der Vergangenheit Daten künstlich aufgebläht und so zu falschen Interpretationen geführt.

Heute spiegeln die Kennzahlen erstmals das tatsächliche Suchverhalten von Menschen wider.ICh würde sagen es ich näher an der Wahrheit, aber die Bots sind auch jetzt noch aktiv,

CTR- und Positionsdaten gewinnen dadurch an Aussagekraft, während die Illusion umfassender Sichtbarkeit verschwindet.


Neue Prioritäten in der SEO-Analyse

In der neuen Realität zählt Qualität über Quantität.Es wird zunehmend sinnlos, Bewegungen jenseits der Top 10 zu verfolgen.Entscheidend ist, wo Sichtbarkeit real stattfindet – auf den ersten Seiten, in KI-Ergebnissen und in markenbezogenen Suchanfragen.


Tools, die Trends frühzeitig erkennen, werden damit zu einem strategischen Faktor. Der OTC-Cube Keyword Optimizer bietet hier einen modernen Ansatz: Er erkennt automatisch, wenn Rankings abrutschen oder Wettbewerber aufholen – und liefert Alerts, bevor Performance-Verluste sichtbar werden.So bleibt die Kontrolle erhalten, auch wenn sich die Datenlandschaft verändert.


Fazit

Die Entfernung von &num=100 markiert das Ende einer Ära.Nicht, weil Google Daten entzieht, sondern weil es die Branche zwingt, präziser zu denken.Weniger Datenpunkte bedeuten nicht weniger Erkenntnis – im Gegenteil: Wer die richtigen Metriken misst, versteht Suchverhalten jetzt besser als je zuvor.

 
 
 

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